Jetzt noch anmelden zu „Express yourself!“ – Sich selbst in den Fokus nehmen!

Jetzt noch anmelden zu einer Seminarreihe für Jugendliche und junge Erwachsene

Was treibt MICH an? Was ist MEIN persönlicher Style? Wie kann ich mir die Zeit so einteilen, dass ich noch Zeit für mich finde und nicht nur das Gefühl habe von Ort zu Ort zu hetzen? Meinungen über Meinungen…. aber was will ICH eigentlich? Fragen, denen sich Jugendliche und junge Erwachsener  immer häufiger stellen müssen, dabei sind sie mit einer Vielfallt unterschiedlicher  Meinungen konfrontiert.

In hohem Tempo wird von jungen Menschen erwartet, dass sie sich für ihre Zukunft und vor allem für den Beruf zielstrebig, schnell und ohne lange Experimentierphase bereit machen. Zeitlich eingebunden zwischen Schule, Beruf, Freizeit und Ehrenamt geraten persönliche Werte und Forderungen der Gesellschaft in einen Konflikt. Die eigenen Lebensentwürfe halten der Wirklichkeit dabei oft nicht stand. Enttäuschungen, Frust und Perspektivlosigkeit können die Folge sein.

Wir möchten mit der Seminarreihe diesen Kreislauf aufbrechen, sowie neue Sichtweisen und Handwerkszeug zu einer maßgeblichen Entwicklung der eigenen Persönlichkeit bereitstellen.

An insgesamt 8 Seminartagen  im Jahr verteilt beschäftigen sich die Teilnehmer*innen im Alter von 16 – 26 Jahren mit Themen wie Körpersprache und Stilberatung, Fremdeinflüsse analysieren und aussieben, das Innere Team, Zeitmanagement, Kommunikation und Lebensplanung. Dabei erarbeiten die professionellen Referenteninnen und Referenten die Themen praktisch und reflektieren das Thema mit der jeweiligen Person. Ergänzt wird die Seminarreihe durch eine Einzelcoaching-Sitzung.

Anmeldeschluss ist der 12. Januar 2020. Nähere Informationen und die Ausschreibung mit den Terminen und Themen erhalten Sie bei der Kath. Jugendstelle Berchtesgadener Land, www.jugendstelle-bgl.de

Anmelden oder Fragen an SScheifler@eja-muenchen.de

Dein Hirnschmalz… tausend Fragen zur Kommunalwahl 2020

Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch im Landkreis Berchtesgadener Land bewerben sich viele Kandidatinnen und Kandidaten um ein Amt als Bürgermeister oder wollen Landrat werden.

Zahlreichen Umfragen zufolge ist das politische Interesse Jugendlicher seit Jahren rückläufig. Aber stimmt das? Denn angesichts der demographischen Entwicklungen ist eine frühe Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in möglichst vielen Bereichen eine dringliche Notwendigkeit, damit sie Interesse an demokratischen Prozessen bekommen. Aber ohne echte Beteiligung geht´s halt nicht. So halten sich Jugendliche zwar überwiegend von der institutionalisierten Politik fern, stellen aber in Vereinen, Schulen oder Nichtregierungsorganisationen eine Menge auf die Beine, wie auch die aktuelle „Fridays for Future“ Bewegung zeigt. Diese Motivation gilt es aufzugreifen und entsprechende Angebote zu schaffen, um Jugendliche für die Demokratie und institutionalisierten Politik zu begeistern.

Mit dem Projekt „Dein Hirnschmalz“ greift der Kreisjugendring die Idee der Beteiligung von Jugendlichen auf und unterstützt damit auch die jugendpolitischen Forderungen des Bayerischen Jugendrings. Denn junge Menschen sind die Zukunft unserer Gesellschaft, der demografische Wandel zerstört die Zukunft vieler Regionen durch eine immer schneller alternde Gesellschaft und den Wegzug vieler junger Menschen aus dem ländlichen Raum in die Städte. Dagegenhalten kann nur eine gute Politik für junge Menschen: Beteiligung auf kommunaler Ebene, Verbesserung der Rahmenbedingungen und Beteiligungs- und Partizipationsmöglichkeiten auch für junge Menschen unter achtzehn Jahren.

„Dein Hirnschmalz“ wird deswegen von Januar bis Mitte März mit dem roten „Hirnschmalz-Bus“ unterwegs sein und jungen Menschen eine Stimme geben. Jugendliche und junge Erwachsene können eine Video-Botschaft an angehende oder amtierende Kommunalpolitikerinnen und -politiker aufnehmen, ihre Meinung äußern, Fragen stellen oder das zum Ausdruck bringen, was sie schon immer mal sagen wollten.
Im roten „Hirnschmalz-Bus“ wird ein bewährtes Team von Q3 – Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer die Videos aufnehmen und aufbereiten. Diese Clips werden dann auf der Website www.dein-hirnschmalz.de bereitgestellt und der Kreisjugendring wird sich um Stellungnahmen der Kandidatinnen und Kandidaten bemühen.

Zwei Termine stehen schon fest: so wird der rote „Hirnschmalz-Bus“ am Samstag 11. Januar im nördlichen Landkreis zwischen Laufen und Teisendorf sowie am 8. Februar im südlichen Landkreis rund um Berchtesgaden unterwegs sein. An zwei weiteren Terminen gibt es noch Aktionen in Bad Reichenhall und Freilassing.

Im neuen Jahr wieder viele Angebote für Kinder und Jugendliche – aus der Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings

Im neuen Jahr wieder viele Angebote für Kinder und Jugendliche – aus der Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings

Bad Reichenhall/BGL. Ein neues Projekt zur Vernetzung von Jugendarbeit und Schule, medienpädagogische Angebote und der Haushaltsplan für 2020 waren Themen der jüngsten Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings Berchtesgadener Land (KJR) in Bad Reichenhall. Die zweite Vorsitzende Katharina Brüderl begrüßte dazu 28 Delegierte der Jugendverbände sowie die Gäste, insbesondere die Stellvertreterin des Landrats Elisabeth Hagenauer.

Die Jahresplanung für 2020 mit über 30 Veranstaltungen drei großen Projekten präsentierte Vorstandsmitglied Ricarda Elsholz. An sieben Wochenenden soll die Aus- und Fortbildung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern stattfinden. Für Kinder und Jugendliche werden wieder mehrere Zeltlager und Reisen angeboten. So findet in den Osterferien ein Jugendaustausch mit Russland in St. Petersburg statt. Elsholz konnte außerdem berichten, dass das Pfingstzeltlager für Acht- bis 15-Jährige am Abtsee ab diesem Jahr in den Pfingstferien sogar zweimal stattfindet und damit dem Bedarf an mehr Ferienbetreuung Rechnung getragen werde. In den Sommerferien ist ein Sommerzeltlager für Acht- bis 15-Jährige am Hafnersee in Kärnten geplant, in Bad Reichenhall findet wieder die Ferienbetreuung „Aktivwoche“ statt und Acht- bis 14-Jährige können zu den Erlebnistagen in den Bayerischen Wald fahren. Für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren geht es dann noch nach Italien. In den Herbstferien beteiligt sich der KJR wieder an der Kinderstadt Freilassing.

Daneben laufen noch die Projekte „cultureXchange“ bis 31. März 2020, „Schau rein“ bis 30. September und „Koordinierungsstelle Jugendarbeit und Schule“ bis 31. Dezember. Für verschiedene medienpädagogische Projekte sollen ebenfalls wieder Mittel bereitgestellt werden, entsprechende Fördermittel müssten aber noch beantragt werden. Dazu zählen das Radioprojekt „Zwergerlfunk“, die „Trickfilmtage“ sowie der „Hackathon“.

Geschäftsführer Rudi Hiebl stellte den Haushaltsplan für das Jahr 2020 vor. Der Kreisjugendring plant insgesamt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 228.850 Euro. Ein großer Einzelposten sind die Aktivitäten wie Ferienlager, Jugendbildungsmaßnahmen oder pädagogische Projekte. Diese sollen im kommenden Jahr 96.550 Euro kosten und werden neben den Teilnehmerbeiträgen vor allem aus Zuschüssen des Landkreises, des Bezirksjugendrings Oberbayern, des Bayerischen Jugendrings und aus Spenden finanziert. „Der Umfang ist gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent gesunken. Dies liegt aber daran, dass drei große Projekte im Verlauf des Jahres enden und neue Anträge oder eine Fortführung der Projekte noch erarbeitet werden müssen. Hier kann es im Verlauf des kommenden Jahres noch zu Veränderungen im Haushalt kommen“, so der Geschäftsführer. Vom Landkreis erhält der Kreisjugendring für seine Arbeit einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 111.000 Euro. Die Jahresplanung wie auch der Haushaltsplan 2020 wurden von den Delegierten einstimmig verabschiedet.

Anschließend berichteten die einzelnen Projektleiterinnen von ihren jeweiligen Tätigkeiten. Verwaltungsmitarbeiterin Gabi Schimmel betreut das Projekt „cultureXchange“, bei dem mit Schulklassen zum Thema Heimat und Kultur Beiträge erstellt werden. „In den Schulklassen sind oftmals Jugendliche aus vielen Nationen vertreten, die schon länger oder auch erst seit kurzem in Bayern sind. Da ist der Austausch über die anderen Kulturen spannend und sinnvoll“, erklärte sie. Die Beiträge werden in Form eines 15-minütigen TV-Magazins mit Moderation zusammengestellt. In einer Präsentation im Frühjahr sollen alle Produktionen vor den Schülern im Kino vorgeführt werden.

„Schau rein“ ist ein Projekt, das Migranten und junge Menschen mit Fluchterfahrung den Zugang in die Offenen Jugendeinrichtungen der Stadt Freilassing erleichtern soll. Projektleiterin Valerie Hartmann zeigte Bilder von verschiedenen Ausflügen und zuletzt auch Wochenendfahrten mit Jugendlichen. Direkt an die Jugendverbände und Jugendgruppen richtet sich ein Projekt, für das Bernadette Sattler zuständig ist. „Schule und Jugendarbeit“ soll für Kinder und Jugendliche die Jugendarbeit und die Angebote der Jugendgruppen erlebbar und zugänglich machen (sieh auch separater Bericht unten). Vielfach kennen diese die Angebote gar nicht mehr. Zu voll ist der Schulalltag bis in den späten Nachmittag hinein; da bleibt wenig Zeit, um Neues kennen zu lernen und auch die Eltern bringen ihre Kinder oft eher zu „professionellen“ Angeboten als in eine Gruppenstunde der vielen Brauchtums-, Hilfs- oder Sportvereine. Nach einiger Vorbereitung wurde inzwischen Info-Material erstellt und es gab eine erste Runde mit Jugendleitern in Freilassing sowie eine Vorstellung des Projekts bei einer Runde der Jugend- und Familienreferenten im Landkreis.

Danilo Dietsch von Q3 – Quartier für Medien, Bildung, Abenteuer verschaffte den Anwesenden einen Überblick über die medienpädagogischen Angebote des KJR. Viele davon werden von Q3 fachlich mit Medienpädagoginnen umgesetzt. Q3 hat seinen Sitz in Traunstein und ist zugleich die vom Bezirksjugendring beauftragte Fachstelle für Medienpädagogik in der Region Südostoberbayern. Der KJR ist mit dem sogenannten „MedienMobil“ für Kinder und Jugendliche aktiv und vermitteln wichtige Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien und Technologie. „Besonders wichtig sind uns dabei immer auch Reizthemen wie Urheberrecht, Gefahren im Internet und Datensicherheit. Das sollte spätestens mit dem ersten eigenen Smartphone regelmäßig passieren“, so der Medienpädagoge.

Er stellte auch das neueste Projekt des KJR vor: „Dein Hirnschmalz“ soll eine Form der Beteiligung von Jugendlichen an den anstehenden Kommunalwahlen sein. Von Januar bis März wird „Dein Hirnschmalz“ mit dem KJR-Bus unterwegs sein und im ganzen Landkreis Jugendliche zu Wort kommen lassen. Das Medium ist dabei das eigene Smartphone oder das mobile Video-Studio. Jugendliche sind aufgefordert, Statements zur Kommunalpolitik abzugeben oder Fragen an die Bürgermeister- oder Landratskandidaten zu stellen.

Einige Informationen aus dem Jugendamt konnte abschließend Jugendamtsleiter Mathias Kunz weitergeben. So habe ein Personalwechsel bei der Sachbearbeitung der Zuschüsse für die Jugendarbeit zu einer längeren Verzögerung geführt. „Die Sachbearbeiterin ist aber voll am Nacharbeiten und die Auszahlung der Förderungen ist auf jeden Fall noch in diesem Jahr“, erklärte er zuversichtlich.

„Jugendarbeit und Schule“ – Die Partnerschaft mit Zukunft!

Vorstand des Kreisjugendrings

Haben im kommenden Jahr einiges vor (von links): Geschäftsführer Rudi Hiebl, 2. Vorsitzende Katharina Brüderl, Ricarda Elsholz, Gabi Schimmel, Michael Strobl, Sebastian Gadenz, Bernadette Sattler, Valerie Hartmann. Foto: KJR BGL

„Jugendarbeit und Schule“ heißt ein Projekt, das vom Kreisjugendring Berchtesgadener Land gefördert und begleitet wird. Durch dieses Projekt möchte der Kreisjugendring die Jugendarbeit der Verbände unterstützen und mit dazu beitragen, dass Jugendarbeit als das wahrgenommen wird, was es ist: Freizeitgestaltung, ehrenamtliches Engagement, Bildung, aber vor allem Vermittlung von Werten. Vom Wissen und den Kompetenzen der Jugendarbeit können die Schule und insbesondere die Schülerinnen und Schüler profitieren. Durch die Kooperation mit der Vereinsarbeit profitieren Schulen von den Prinzipien der Jugendarbeit wie Freiwilligkeit oder Beteiligung und tragen damit zur Orientierung der jungen Menschen in den demokratischen und gemeinwohlorientierten Strukturen der Gesellschaft bei.

Es bestehen unterschiedliche Möglichkeiten, sich als Verein am Projekt „Jugendarbeit und Schule“ zu beteiligen. So könnte zum Beispiel eine oder mehrere Schulstunden direkt im Klassenzimmer, als Teil des Unterrichts, abgehalten werden. Auch ein Tag der Vereine könnte direkt in der Schule das vielfältige Angebot präsentieren. „Und warum nicht mal einen besonderen Wandertag oder eine Exkursion direkt ins Vereinsheim machen, dort wo Jugendarbeit passiert“, meint Projektleiterin Bernadette Sattler. Sie übernimmt die Koordinierung zwischen den Schulen und Vereinen und zeigt sich mit dem bisherigen Projektverlauf soweit zufrieden. So haben sich beispielsweise vom Kreisjugendring initiierte Angebote wie „Trickfilm-Projekte“ und das Radio-Projekt „Zwergerlfunk“ an manchen Schulen bereits etabliert und bereichern nach Ansicht der Lehrkräfte den Unterricht auf neue Weise. Aber dies sei erst der Anfang, erläutert Sattler, denn aus ihrer Sicht gibt es noch viel zu tun, um die Systeme von Schulen und Vereinen so zu vernetzen, dass alle Beteiligten optimal davon profitieren. Schulen erweitern ihr Spektrum und bieten jungen Menschen ganzheitliches Lernen an sowie Orientierung für eine aktive Beteiligung in der Gesellschaft. Vereine haben die Möglichkeit ihre Arbeit vorzustellen und neue junge Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen zum Projekt und Kontaktdaten finden Sie auf kreisjugendring-bgl.de.

Es gibt immer was zu tun – Kinderstadt 2019

Es gibt immer was zu tun – Kinderstadt 2019

In den Herbstferien fand wieder die beliebte Kinderstadt am Werk71 statt. Mit einem derartigen Ansturm hatte allerdings niemand gerechnet: Trotz des nasskalten Wetters warteten am ersten Vormittag über 150 Kinder geduldig auf einen Arbeitsplatz in der diesjährigen Kinderstadt. Die jugendlichen MitarbeiterInnen hatten alle Hände voll zu tun, um den „arbeitswütigen“ Kids so schnell wie möglich einen Job in den verschiedenen Werkstätten zu vermitteln.

Den TeilnehmerInnen wird in der Kinderstadt spielerisch vermittelt, wie ein Gemeinwesen funktioniert. Neben den Werkstätten und Spielbereichen gab es für die 6-12 jährigen BesucherInnen auch wieder die Möglichkeit, sich für das Bürgermeisteramt – oder den Stadtrat aufstellen zu lassen. Begleitet und geschult wurden die Vertreter der Kinderstadt dabei von Edeltraut Rilling und Onur Bakis.

Am zweiten Projekttag besuchte der Erste Bürgermeister Josef Flatscher die Kinderstadt und wurde auch gleich dazu eingeladen, an einer „Stadtratssitzung“ teilzunehmen. In einer gesonderten Sitzung beschloss der „Stadtrat“, ihm die Auszeichnung als Ehrenbürger der Kinderstadt zu überreichen, die er voller Freude vom Bürgermeister der Kinderstadt, Darius Schön, entgegennahm. In einer kurzen Ansprache betonte Josef Flatscher, dass ihm die Kinderstadt von Anfang an sehr am Herzen lag und er sich gerne jedes Jahr die Zeit für einen Besuch nimmt.

Das 3-tägige Ferienangebot ist ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Freilassing, dem Kreisjugendring Berchtesgadener Land und dem Verein „Haus der Jugend e.V.“. Ohne die zahlreichen HelferInnen, Sponsoren und Ehrenamtlichen wäre ein solches Projekt jedoch nicht möglich.

„Eine besonders hohe Anerkennung verdienen die jugendlichen MitarbeiterInnen“, so die diesjährige Organisatorin Iris Nowak vom Kinder – und Jugendbüro, „sie zeigen echtes Engagement und sind mit ganzem Herzen dabei!“

Der Kreisjugendring unterstützte die Kinderstadt mit einem medienpädagogischen Angebot, das eine Trickfilm-, eine Radio- und eine TV-Station beinhaltete. Hierzu erhielt der Kreisjugendring eine Förderung aus Mitteln des Bezirksjugendrings Oberbayern und des Bezirks Oberbayern.

Bayerisches Medien-Barcamp für Jugendliche „Wir können was!“

Vom 14. – 16. Februar 2020 findet das bayerische Medien-Barcamp für Jugendliche „Wir können was!“ statt.

Anmeldung bis 27. Januar 2020

Für die TeilnehmerInnen des Kreisjugendrings ist die Teilnahme ist kostenlos!

3 Tage lang ausprobieren, vorstellen, experimentieren, spielen, Fragen stellen, Antworten geben und Neues kennen lernen! Ein Camp für alle, die mit Medien kreativ, mit anderen ihr Wissen teilen und vor allem Spaß dabei haben wollen.Unsere Themen sind:

Robotik mit Lego, Caliope, 3-D Druck, Programmieren, Coding, Gaming, VR, Video, Audio, Youtube, Escape Room…. und das was ihr so an Ideen mitbringt.

Wir haben dazu verschiedene Fachleute und Euch eingeladen.

Was passiert genau: wir starten alle zusammen am Freitag und sammeln zu Beginn  alle Workshopideen und Wünsche. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann auch selbst einen kleinen Workshop, Vortrag oder Diskussion einbringen. Daraus machen wir dann einen Ablaufplan und starten am Samstag mit den Sessions und den darin stattfindenden Workshops. Also haben alle die Möglichkeit viele verschiedene Dinge auszuprobieren! Am Ende des Wochenendes sammeln wir unsere Ergebnisse und veröffentlichen sie online.

Rahmenprogramm:

Freitagabend starten wir mit einer GamesNacht! Playstation VR, PC, Nintendo Switch, … eine Zeitreise durch dies Spiele.
Samstagabend: Ausflug nach Nürnberg und oder nochmal Lange Nacht der Spiele oder Einladung eines Medienpromis (gibt es dazu Ideen)Und das was euch sonst noch einfällt!

Freitag 14.02.2020

Ab 17.00                Ankunft im Jugendmedienzentrum Connect
18.00                     Abendessen
19.00                     Gemeinsamer Einstieg – Vorstellungsrunde, Methode, Ablauf klären, Sessions sammeln
20.30                     Gamesnight!
Ca. 23.00               Abfahrt zur Unterkunft

Samstag 15.02.2020

9.00                       Frühstück
10.00                     Start Barcamp – Raumverteilung
10.30 – 12.00         Session 1 (WS1/WS2/WS3/…)
12.00 – 13.30         Session 2
13.30 – 14.30         Mittagspause
14.30 – 16.00         Session 3
16.00 – 17.30         Session 4
18.00                     Abendessen
19.00                     Abendprogramm
23.00                     Fahrt zur Unterkunft

Sonntag 16.02.2020

8.30                       Frühstück
9.00 – 9.30             Zimmer räumen
10.00                     Abschlusspräsentationen aus den Sessions
11.30                     Verabschiedung mit Snack
12.00                     Abfahrt

Bewerbungsphase für das Jugendkurzfilm-Festival in Trostberg läuft – Anmeldung bis 30. September verlängert!

Junge Filmemacher können bis 30. September ihre Filme einreichen

Bereits zum dritten Mal werden bei den Trostberger Filmtagen im Oktober die besten Nachwuchsfilmemacher ausgezeichnet. Mitmachen können Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren und es ist egal, ob der Film alleine gedreht wird, mit ein paar Freunden oder von einer ganzen Schulklasse. Auch bei der Themenwahl sind die jungen Regisseure und Produzenten ganz frei. Lediglich professionelle Filmproduktionen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Als Preise im Wert von insgesamt 800 Euro winken Kinogutscheine für das Stadtkino Trostberg und Einkaufsgutscheine für die heimischen MediaMarkt-Filialen in Traunstein und Traunreut.

Über drei Gewinnerfilme und einen Sonderpreis zum Thema „Musik“ entscheidet eine Expertenrunde. In der Jury sitzt unter anderem das Multitalent Michael Sandorov. Der Traunsteiner ist nicht nur als Schauspieler in der Serie „Sturm der Liebe“ zu sehen, sondern auch als Kameramann, Cutter, Regisseur und Moderator tätig. Mit ihm zusammen bestimmen der Nachwuchsfilmemacher Philipp Schmidt, der Filmproduzent und Regisseur Bernhard Wohlfahrter und die Medienpädagogin Julia Mohnicke, welche Filme ausgezeichnet werden.

Bild von Michael Sandorov

Der Traunsteiner Michael Sandorov ist Schauspieler in der Serie „Sturm der Liebe“ und auch als Kameramann, Cutter, Regisseur und Moderator tätig

Im vergangenen Jahr musste sich die Jury zwischen 20 Filmen entscheiden und die drei Gewinnerfilme hätten unterschiedlicher nicht sein können. Auf Platz eins landete die 19-Jährige Sabrina Kollmann aus Taching mit ihrem Bewerbungsfilm für die Filmhochschule in München. Hinter ihr reihten sich das Ferienprogramm Surberg mit einer Neuverfilmung der „Bremer Stadtmusikanten“ sowie eine Trickfilmproduktion der 5a der Mittelschule Waging ein.

Danilo Dietsch von Q3 sagt: „Wir wollen, dass Schauspieler und Regisseure von morgen ihr Talent auf einer großen Kinoleinwand zeigen können. Ich freue mich, dass wir jungen Filmschaffenden wieder im Rahmen der Trostberger Filmtage (24.10. bis 27.10.) eine professionelle Plattform bieten können.“ Das dritte Jugendkurzfilm-Festival geht am 25. Oktober im Stadtkino in Trostberg über die Bühne. Am Vormittag bekommen Schulklassen die eingereichten Filme zu sehen, am Nachmittag werden sie für Eltern, Jugendgruppen und alle Interessierten gezeigt. Jugendlichen können außerdem in Workshops in die verschiedenen Bereiche des Filmemachens hineinschnuppern und sich darüber informieren, was einen guten Film ausmacht. Tipps und Tricks für die Umsetzung ihrer Ideen bekommen sie von Profis aus der Filmbranche. Ab 18 Uhr ist die Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbs.

Der Eintritt zum Jugendkurzfilm-Festival ist frei. Einsendeschluss für Beiträge ist der 30. September. Alle Infos sind hier nochmal zu finden: www.jugendkurzfilmfestival.de

Das Jugendkurzfilm-Festival ist ein Kooperationsprojekt von: Q3.Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer, Landkreis Traunstein, Bezirksjugendring Oberbayern, Kreisjugendring Berchtesgadener Land, Kreisjugendring Mühldorf, Stadtkino Trostberg

Flyer vom Festival 2019

Das Jugendkurzfilm-Festival ist ein Kooperationsprojekt von: Q3.Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer, Landkreis Traunstein, Bezirksjugendring Oberbayern, Kreisjugendring Berchtesgadener Land, Kreisjugendring Mühldorf, Stadtkino Trostberg

Flyer vom Festival 2019

Fachtag „Jugendarbeit – alles digital?“

Freilassing. Der Kreisjugendring Berchtesgadener Land organisiert gemeinsam mit der Stadt Freilassing und Q3 einen Fachtag zum Thema „Jugendarbeit – alles digital?“. Von 8.30 bis 13 Uhr dreht sich am Dienstag, 15. Oktober, in der Lokwelt Freilassing, Westendstraße 5, alles um die Rahmenbedingungen digitaler Jugendarbeit.

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in der Offenen Jugendarbeit, in Jugendgruppen und der Jugendsozialarbeit müssen sich zunehmend darauf einstellen, dass sie als Vertrauensperson angesprochen werden, wenn es Probleme im Zusammenhang mit der Mediennutzung gibt. Deshalb ist es für sie wichtig und sinnvoll, sich in der medialen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen orientieren zu können.

Jugendarbeit muss die digitale Lebenswelt von Jugendlichen ernst nehmen und zielgruppengerechte Bildungsangebote entwickeln. Vom einmaligen Medienprojekt im gerade entstehenden MedienLabor BGL im Werk 71 in Freilassing über den Hackathon des Kreisjugendrings Berchtesgadener Land bis hin zur festen Jugendradio-Redaktion mit jugendlichen Redakteuren von SO!FM. In solchen offenen Angeboten für Kinder und Jugendliche gibt es häufig den nötigen Freiraum für handlungsorientierte Projektarbeit.

Viele Ansätze von praktischen Medienprojekten sind auch in Einrichtungen mit wenig technischer Ausstattung umsetzbar. Erfahrungen sprechen dafür, dass jugendaffine digitale Dienste tatsächlich niederschwellige Möglichkeiten der Ansprache und Kontaktaufnahme bieten. Für alle Felder der sozialen Arbeit erwachsen daraus Chancen, aber auch Herausforderungen.

Der Fachtag möchte zur Diskussion über die Rahmenbedingungen einer digitalen Jugendarbeit anregen. In den Workshops besteht die Möglichkeit, sich praktisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Tagungsleiter ist Danilo Dietsch von der Fachstelle der Medienfachberatung für Südost Oberbayern. Weitere Informationen zu allen Programmpunkten und den Anmeldebogen gibt es unter www.medientag-freilassing.de. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Jugendradio startet mit regelmäßiger Redaktionsarbeit

Am Freitag 12. Juli geht´s los. Die Redaktion des Jugendradios SO!FM nimmt in Freilassing die Arbeit auf. Gesendet wird dann immer donnerstags von 19 bis 20 Uhr auf Galaxy Rosenheim – Jugendliche ab zwölf Jahre können mitmachen.

Sendungsproduktion bei SO!FM

Jungen Menschen eine eigene Stimme geben: Beim Jugendradio können die Nachwuchsredakteure selbst bestimmen, worüber sie berichten möchten. Foto: Q3 Medienquartier

Welche Themen interessieren wirklich? Diese Frage stellen sich die Nachwuchs-Radiomacher aus Freilassing und erfüllen sich ihre Musikwünsche gleich selbst. Sie können über das sprechen, was sie spannend finden und damit auf Sendung gehen: mit Interviews, Nachrichten, Beiträgen und ihrer Lieblingsmusik. Sogar die Technik übernehmen die Jugendlichen selbst – unter der Anleitung von erfahrenen Radiomachern oder Medienpädagogen. Angeboten wird das Jugendradio vom Q3 Medienquartier und dem Kreisjugendring Berchtesgadener Land. „Wir nehmen neue Redaktionsmitglieder auf. Jugendliche ab zwölf Jahren, die sich im Journalismus ausprobieren wollen, können sich ab sofort melden“, so der Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Rudi Hiebl.

Die Radioredaktion trifft sich im MedienLabor im WERK 71 in Freilassing jeden Freitag ab 14 Uhr. Erst mal gemütlich ankommen und dann beginnt die Redaktionsarbeit: Themen sammeln, Fragestellungen erarbeiten, je nach dem „raus auf die Straße“ oder im Internet und bei anderen Medien recherchieren. Jeden zweiten Freitag muss dann eine Sendung um 18 Uhr im „Kasten“ sein. Bei der Redaktionssitzung wird wie bei einem „großen“ Radiosender beratschlagt: Welche Themen sind aktuell? Welche Veranstaltungen, die für junge Leute interessant sind, stehen im Landkreis, der Stadt und der Umgebung an? Über welche überregionalen Themen lässt sich etwas berichten? Die Jugendlichen lernen in der Jugendredaktion journalistische Grundlagen: etwa, wie man Texte treffend formuliert und präsentiert. Auch der Umgang mit dem Aufnahmegerät und Schnittprogramm gehört zum Redaktionsalltag.

Die Jugendredaktion wird von Q3, der medienpädagogischen Fachstelle des Bezirksjugendrings Oberbayern, betreut und aufgebaut. Wer nähere Infos haben möchte, kann sich bei Q3 unter 0861/90951620 melden oder einfach bei der Redaktionssitzung immer freitags ab 14 Uhr ins Werk 71 kommen.

Weitere Infos und Fragen sofm@kjr-bgl.de

Jugendreporter gesucht

Jugendreporter gesucht

Freilassinger Jugendradio geht bei Galaxy Rosenheim auf Sendung – Jugendliche ab zwölf Jahre können mitmachen

Sendungsproduktion bei SO!FM

Jungen Menschen eine eigene Stimme geben: Beim Jugendradio können die Nachwuchsredakteure selbst bestimmen, worüber sie berichten möchten. Foto: Q3 Medienquartier

Welche Themen interessieren wirklich? Diese Frage stellen sich die Nachwuchs-Radiomacher aus Freilassing und erfüllen sich ihre Musikwünsche gleich selbst. Sie können über das sprechen, was sie spannend finden und damit auf Sendung gehen: mit Interviews, Nachrichten, Beiträgen und ihrer Lieblingsmusik. Sogar die Technik übernehmen die Jugendlichen selbst – unter der Anleitung von erfahrenen Radiomachern oder Medienpädagogen. Angeboten wird das Jugendradio vom Q3 Medienquartier und dem Kreisjugendring Berchtesgadener Land. „Wir nehmen neue Redaktionsmitglieder auf. Jugendliche ab zwölf Jahren, die sich im Journalismus ausprobieren wollen, können sich ab sofort melden“, so der Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Rudi Hiebl.

Die Radioredaktion trifft sich erstmals am Mittwoch, 19. Juni, von 10 bis  15 Uhr zu einem Workshop im MedienLabor im WERK 71 in Freilassing. Bei der Redaktionssitzung wird wie bei einem „großen“ Radiosender beratschlagt: Welche Themen sind aktuell? Welche Veranstaltungen, die für junge Leute interessant sind, stehen im Landkreis, der Stadt und der Umgebung an? Über welche überregionalen Themen lässt sich etwas berichten? Alle zwei Wochen entsteht eine Sendestunde, die 14-tägig immer donnerstags von 19 bis 20 Uhr auf Galaxy Rosenheim zu hören sein wird. Die Jugendlichen lernen in der Jugendredaktion journalistische Grundlagen: etwa, wie man Texte treffend formuliert und präsentiert. Auch der Umgang mit dem Aufnahmegerät und Schnittprogramm gehört zum Redaktionsalltag.

Bei der gemeinsamen Aufgabe, eine Sendestunde zu produzieren, kommen Teamgeist und Selbstbewusstsein von ganz alleine – und Medienkompetenz sowieso. Gemeinsam mit Q3, der medienpädagogischen Fachstelle des Bezirksjugendrings Oberbayern, wird die Jugendredaktion aufgebaut. Wichtigste Maßgabe von Danilo Dietsch, Geschäftsführer von Q3: „Die Redakteure sollen die Sendungen nach ihren Interessen gestalten können und Spaß haben. Wir möchten den jungen Menschen eine eigene Stimme geben“. Wer nähere Infos haben möchte, kann sich bei Q3 unter 0861/90951620 melden oder einfach bei der Redaktionssitzung immer freitags ab 14 Uhr ins Werk 71 kommen.

Weitere Infos und Fragen sofm@kjr-bgl.de

Internationale Verstärkung für den SV Marzoll

Für die neue Fußballsaison 2019/20120 viel vor hat Trainer Thomas Pfeilschifter vom SV Marzoll: „ Unser Ziel ist es, mit unserer  Mannschaft den Wiederaufstieg in die Klasse B im Kreis Inn/Salzach  zu machen“. Dafür sucht der ambitionierte Trainer mit Trainerschein  noch Spieler. Einige Stammspieler der letzten Saison fallen verletzungsbedingt leider aus. Gerne können sich auch erfahrene, ältere Spieler bei ihm melden, die Lust haben wieder Fußball zu spielen: „ bei uns spielen die Generationen zusammen , die jungen Spieler können von den älteren Spielern viel lernen“, so Thomas Pfeilschifter.

Und auch international ist der SV Marzoll gut aufgestellt. Drei neue Spieler, Hanad Mohamad, Abdisalaan Farah Mahamad und Dayax Osman aus Somalia trainieren seit ein paar Wochen fleißig mit. Thomas Pfeilschifter , der zudem noch Jugendleiter beim TSV Bad Reichenhall ist, engagiert sich mit Startklar Soziale Arbeit für die Integration junger Flüchtlinge in Bad Reichenhall im Programm der Bayerischen Staatsregierung  „ Integration von Kindern und Jugendlichen .“ Dieses Programm wird vom Bayerischen Jugendring organisiert und Startklar Soziale Arbeit hatte sich erfolgreich um eine Förderung beworben.

„Für mich ist es wichtig, dass  die jungen Menschen , die aus anderen Ländern zu uns kommen in unseren heimischen Vereinen im Berchtesgadener Land integriert sind“, so Pfeilschifter, „ dafür setze ich mich mit dem SV Marzoll und Startklar Soziale Arbeit ein“.

Wer gerne mit trainieren und mitspielen will, der meldet sich bei Thomas Pfeilschifter Tel 015120495558. Training der „Blau- Gelben“  ist Montag und Donnerstagabend auf dem Schloßberg in Marzoll.