Im Rahmen des Projekts „How to Welt retten“ entstand in Ainring ein beeindruckendes Wandbild, das nicht nur farbenfroh, sondern auch voller Bedeutung ist. Dies ist bereits der dritte viertägige Block der Projektreihe, in dem Kinder und Jugendliche mit der Streetart-Technik „Stencil“ kreative Botschaften gestalten. Die ersten beiden Wandbilder sind am Fernheizwerk und an der Sporthalle der Mittelschule in Mitterfelden zu bewundern.

Das neueste Werk in Ainring, direkt neben dem Eingang des Freibads, zeigt ein riesiges Aquarium, das eine Unterwasserwelt darstellt – mit einer klaren Botschaft: Unsere Ozeane brauchen Schutz.

Das Bild erzählt eine Geschichte: Ein Riss im Aquarium, den ein Kind zu flicken versucht, symbolisiert die Verletzlichkeit der Meere. Ein Verkehrsschild warnt vor Müll – und tatsächlich liegt ein Müllsack am Boden des Aquariums. Ein Mädchen auf einem gelben Wasserpilz verweist spielerisch auf das Freibad, während ein Wasserhahn mit zwei Tropfen die Kostbarkeit von Wasser unterstreicht.

Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf die Leistung der Kinder im aktuellen Projekt: Keines von ihnen hatte zuvor Erfahrung mit Schablonen oder Sprühfarbe. Doch mit Neugier, Teamgeist und kreativem Mut entstand ein Werk, das für sich spricht. Das Künstlerduo JANA & JS (Jana & Jean-Sébastien Philippe aus Laufen) begleitete das Projekt und betont: „Es war inspirierend zu sehen, wie die Kinder ihre Ideen mit so viel Hingabe umgesetzt haben. Kunst kann eine starke Stimme für den Umweltschutz sein – und hier haben sie sie gefunden.“

Das Projekt des Kreisjugendring Berchtesgadener Land wurde in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, der Gemeinde Ainring, der THW-Jugend, der vhs Rupertiwinkel sowie dem Künstlerduo Jana & JS realisiert.

Gefördert wird „How to Welt retten“ durch ein Förderprogramm des Bayerischen Jugendrings und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt.

„Es war eine große Challenge, aber die Kinder waren mit Herz und Verstand dabei. Das Ergebnis beweist: Auch Kinder können mit Kunst und Engagement die Welt ein Stückchen besser machen.“, so die beiden Künstler.

Der Kreisjugendring erhält für das Projekt über den Bayerischen Jugendring Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.