Jugendarbeit in Bayern gestaltet ihre Angebote im Sommer verantwortungsvoll

Die Sommerferien müssen jungen Menschen trotz Corona-Pandemie die nötigen Freiräume für Begegnungen bieten. Der Bayerische Jugendring (BJR) hat daher neue Empfehlungen veröffentlicht: Sie sollen es der Jugendarbeit in Bayern erleichtern, Ferienangebote verantwortungsvoll und mit den gebotenen Vorgaben für den Gesundheitsschutz durchzuführen. „Die Ferien gehören den Kindern und den Jugendlichen“, erklärt BJR-Präsident Matthias Fack. „Und sie gehören den außerschulischen Bildungserfahrungen in Jugendverbänden, Jugendringen sowie der gemeindlichen, der kommunalen und der offenen Jugendarbeit.“

Schon vor der Corona-Pandemie gab es die von Jugendverbänden, Jugendringen und anderen Trägern ausgerichteten, freizeitpädagogisch orientierten Ferienprogramme. Zusätzlich dazu hat die Staatsregierung in diesem Jahr erneut ein vom BJR koordiniertes Sonderprogramm aufgelegt. „Die Jugendarbeit in Bayern hat in den letzten Sommer-, den Herbst- und den Pfingstferien bewiesen, dass sie ein verlässlicher Partner ist, ihre Angebote auch unter Pandemie-Bedingungen verantwortungsvoll gestalten kann und den Gesundheitsschutz sehr ernst nimmt“, erklärt der BJR-Präsident.

Kinder und Jugendliche leiden nach wie vor besonders unter der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen. Im Hinblick auf die Sommerferien ist es aus Sicht des BJR daher umso wichtiger, ihnen Freiräume für neue Erfahrungen zu geben. „Junge Menschen wollen endlich wieder raus und was erleben“, so Fack. „Sie brauchen geschützte Räume der Gemeinschaft für Begegnungen und Aktivitäten, bei denen sie sich mit Gleichaltrigen ausprobieren und entfalten können. Dafür sind die freizeitpädagogisch orientierten Ferienangebote genau das Richtige.“

Über das BJR-Ferienportal können junge Menschen und ihre Eltern regional verfügbare Angebote suchen und sich dann direkt bei den jeweiligen Trägern anmelden. Die Maßnahmen sind vielfältig: Feriencamps oder Zeltlager mit Übernachtung, Sportschulen, Naturbeobachtungen, Hackathons, Ausflüge oder Schnitzeljagden. Es gibt noch freie Plätze, die Anzahl an Angeboten wächst weiter.

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Christoph Spöckner
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